Die Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e.V. gab es bereits vor 1933, aber während der Zeit des Nationalsozialismus und des Krieges wurde sie aufgelöst.


1946 gab es den von der Militärregierung eingesetzten Gemeinderat und u.a. einen von der Gemeinde gebildeten Kulturausschuss, der das Kulturleben in unserer Stadt wieder in Gang bringen sollte. Die Stadtspitze und der Gemeinderat beschlossen, diese Aufgabe einem noch zu gründenden Gremium zu übertragen. Dabei kam man überein, die vor 1933 bestandene Vereinigung wieder ins Leben zu rufen und mit der Aufgabe zu betrauen. Ein kommissarischer Vorstand erarbeitete eine Satzung und bereitete die Gründungsversammlung vor. So kam es am 27. August 1947 zur konstituierenden Sitzung. Als 1. Vositzender wurde Hans Kreck gewählt, der der Vereinigung bereits vor dem Krieg vorstand.


Die Vereinigung übernahm nun die ihr gestellte Aufgabe, vermittelte und organisierte von 1947 an ein umfangreiches Kulturprogramm (Theater, Filmabende, Lesungen, Konzerte, Exkursionen, Studienreisen und vieles mehr).


Alles hat in der Aula des alten Gymnasiums an der Schwarzenberger Straße begonnen. Weitere Spielstätten waren bis 1952 die notdürftig wieder hergerichtete Festhalle. Nach dem Umbau zu einem ansehnlichen Theatergebäude wurde dieses bis 1972 bespielt. Mit dem Neubau der Rheinhausen-Halle erfolgte der Umzug in die heutige Spielstätte.


In den mehr als 60 Jahren seit der Neugründung hat die Vereinigung in mehr als 1.250 Veranstaltungen zahlreiche Künstler und Bühnen engagieren können und somit dem Rheinhauser Publikum ein interessantes Kulturprogramm geboten.


In den ersten Jahren waren es vor allem die Bühnen aus Krefeld, Mönchengladbach, Rheydt und Gelsenkirchen. Später kamen dann verstärkt größere Bühnen und Tourneetheater und damit namhafte Künstler in unsere Halle - Käthe Dorsch, Ernst Deutsch, Will Quadflieg, Anneliese Rothenberger, Martin Held, Hans Clarin, Elisabeth Flickenschild u.v.m. Herbert Herrmann, Peter Bause, Gunther Emmerlich sind von den aktuellen Künstlern zu nennen.


Mit der Spielzeit 1988/1989 wurde eine Veranstaltungsgemeinschaft gegründet. Das Bezirksamt Rheinhausen, die Konzertdirektion Landgraf und die Vereinigung für Kunst und Wissenschaft schlossen einen Vertrag zur Durchführung von Theaterveranstaltungen in der Rheinhausen-Halle mit je sechs Veranstaltungen pro Spielzeit. Diese seit 23 Spielzeiten sehr erfolgreiche Zusammenarbeit soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.


Unabhängig von der Theaterkooperation organisiert die Vereinigung seit einigen Jahren je Spielzeit eine weitere Veranstaltung und führt Exkursionen und Studienreisen durch.


   




Aktuelles - Neues aus der Vereinigung

Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e.V. © 2010