Theater im Rampenlicht

Spielzeit

2018/2019

 

Der Spielplan im Überblick

 

Montag, 15. Oktober 2018, 20:00 Uhr

Vater

von Florian Zeller

Mit Ernst Wilhelm Lenik, Irene Christ u.a.

tragikomödie

 

Samstag, 27. Oktober 2018, 20:00 Uhr

Die Brücken am Fluss

nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Robert James Waller

Mit Christian Alexender Müller, Maike Switzer u.a.

musical

 

Montag, 19. November 2018, 20:00 Uhr

Auf ein Neues

von Antoine Rault

Mit Marion Kracht, Daniel Morgenroth, Emma Henrici

Komödie

 

Montag,28. Januar 2019, 20:00 Uhr

Wunschkinder

von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Mit Martin Lindow, Claudia Wenzel u.a.

schauspiel

 

Mittwoch, 10. April 2019, 20:00 Uhr

Alles über die Liebe

von Stephan Eckel

Mit Renan Demirkan, Giovanni Arvaneh, Tanja Schumann

komödie

 

Sonntag, 12. Mai 2019, 20:00 Uhr

Willkommen bei den Hartmanns

nach dem Film von Simon Verhoeven

Mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Derek Nowak u.a.

komödie

 

 

Theater im Rampenlicht

Spielzeit

2017 / 2018

 

der Spielplan im Überblick

 

Sonntag, 10. September 2017, 20:00 Uhr

Dinner für Spinner

von Francis Veber

Mit Tom Gerhardt, Moritz Lindbergh, Tina Seydel u.a.

komödie

 

Sonntag, 5. November 2017, 20:00 Uhr

Terror

von Ferdinand von Schirach

Mit johannes Brandrup, Christian Mayer u.a.

schauspiel

 

Donnnerstag, 21. Dezember 2017; 20:00 Uhr

Die Schneekönigin

nach Hans Christian Andersen

Mit dem Rumänischen Staatsballett Oleg Danovski - Fantasio

klassisches ballett

 

Freitag, 16. Februar 2018, 20:00 Uhr

>> KUNST <<

von Yasmina Reza

Mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink u. Luc Feit

komödie

 

Montag, 12. März 2018, 20:00 Uhr

Traumtheater Salome

von Harry Owens

traumtheater

 

Montag, 14. Mai 2018, 20:00 Uhr

Aufguss

von Rene`Heinersdorff

Mit Hugo Egon Balder, Jeanette Biedermann u.a.

wellnes-komödie

 

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Die Veranstaltungen im Einzelnen

 

 

Sonntag, 10. September 2017 - 20:00 Uhr

 

Dinner für Spinner komödie

 

von Francis Veber

Regie: Rene`Heinersdorff

Kostüme: Angela Neis

Mit Tom Gerhardt, Moritz Limdbergh, Tina Seydel, Steffen Laube und Stefan Preiss

 

Schlag auf Schlag fallen die Pointen in dieser geistreichen Komödie, über die in Frankreich mehr als acht Millionen Zuschauer Tränen lachten. Aus der Feder desselben Autors stammen auch die Drehbücher zu "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" und "Ein Käfig voller Narren".

 

Der überaus gutmütige Finanzbuchhalter Matthias (T. Gerhardt) gibt sich alle Mühe, dem Hexenschussgeplagten Peter (M. Lindbergh), der ihn zum Dinner eingeladen hat, zu helfen, löst dabei aber unabsichtlich eine Katstrophe nach der anderen aus. Innerhalb von zwei Stunden stellt er das Leben des Verlegers total auf den Kopf.

Das komödiantische Chaos nimmt seinen Lauf: Peters Frau verlässt ihn, seine Geliebte ist er auch los und zu allem Überfluss deckt Matthias auch noch die so gut verborgene Steuerhinterziehung auf.

 

"Die Komödie war eine der erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Saison. In der Hauptrolle glänzte Tom Gerhardt."

Regina Goldlücke, rp-online.de, 29.8.2015

 

Das Ensemble spielte perfekt zusammen.

Barbara Franke, Bonner Rundschau, 20.1.2016

 

 

 

 

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Sonntag, 5. November 2017 - 20:00 Uhr

 

Terror schauspiel

 

von Ferdinand von Schirach

Regie: Thomas Goritzki

Ausstattung: Heiko Mönnich

Mit Johannes Brandrup, Christian Meyer, Christoph Schlemmer, Annett Kruschke, Peter Donath, Tina Rottensteiner u.a.

 

Bestsellerautor Ferdinand von Schirach, dessen Werke inzwischen in über 35 Ländern verschlungen werden, hat mit seinem Debüt-Stück "Terror" auf Anhieb einen Bühnenhit geschrieben.

Bundeswehrpilot Lars Koch (C. Meyer) steht vor Gericht. Angeklagt ist er des 164-fachen Mordes. Was ist passiert? Am 26. Mai 2013 erhält Koch den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, was ohne Erfolg bleibt. Ziel der Terroristen ist es, den Airbus auf das Münchner Fußballstadion stürzen zu lassen, in dem 70.000 Zuschauer einem Länderspiel entgegenfiebern. Lars Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen, um die Fußballfans zu retten. Alle Passagiere sterben. Ist Koch schuldig, weil er die im deutschen Grundgesetz garantierten Rechte und die Menschenwürde der 164 Menschen verletzte?

 

Schirach zwingt jeden Zuschauer dazu, sich als Schöffe ein Urteil zu bilden und in der Theaterpause für schuldig/unschuldig zu stimmen. Das Abstimmungsergebnis entscheidet über das Stückende. In Terror stellt von Schirach die brisante Frage: Darf Leben gegen Leben (egal in welcher Anzahl) aufgewogen werden?

 

 

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Donnerstag, 21. Dezember 2017 - 20:00 Uhr

 

Die Schneekönigin - klassisches ballett

 

nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

Musik von Edward Grieg und Jean Sibelius

Libretto, Choreografie: Horatiu Chereches

Regie: Gelu Rapa - Bühne: Natalia Kornilow

Mit dem Rumänische Staatsballett "Oleg Danovski" FANTASIO

 

Wer kennt es nicht, Andersens wunderbares Märchen um den kleinen Kay, dessen Herz die böse Schneekönigin zu Eis gefrieren lässt, und seine treue Freundin Gerda, die sich aufmacht, ihn aus dem von Schneeflocken und Eiskristallen bewachten Palast der bösen Königin zu befreien?

Auf ihrem Weg zu Kay muss Gerda viele Abenteuer bestehen, doch sie erfährt auch große Unterstützung: Menschen, Tiere, sogar ein Prinz und eine Prinzessin stehen ihr bei, bis sie die Macht der Königin brechen kann.

 

In überwältigenden Bildern und wunderschönen Kotümen verleihen die jungen Fantasio-Tänzer/-innen dieser zeitlosen Geschichte über die Kraft der Liebe und die Macht des Dämonischen eine neue Lebendigkeit und Faszination.

Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus für kleine und große Menschen!

 

FANTASIO hat sich als gleichbleibend anspruchsvolle Compgnie für exellenten klassischen Spitzentanz im heiß umkämpften europäischen Tanzmarkt einen führenden Platz erobert!

 

 

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Freitag, 16. Februar 2018 - 20:00 Uhr

 

>>Kunst<< - komödie

 

von Yasmina Reza

Regie und Raum: Fred Berndt

Kostüme: Barbara Krott

Lichtkonzeption: Rolf Spahn

Mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Luc Feit

 

Mit federleichten Dialogen entlarvt Reza, Meisterin der intelligenten Gesellschaftskomödie ("Drei Mal Leben", "Der Gott des Gemetzels" u.a.), das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft: Der arrvierte Serge (L. Feit) kauft für Unsummen ein nahezu komplett weißes Gemälde eines berühmten Künstlers. Und diese Anschaffung bringt überraschende Farben ins Beziehungsgefüge, das ihn mit seinen langjährigen Freunden Marc (L. Lansink) und Yvan (H. Schafmeister) verbindet.

In Rezas Theaterstück geht es in erster Linie nicht um Kunst oder >>Kunst<< in Anführungsstrichen. Es geht vielmehr um das Bild, das sich jeder vom andern gemacht hat und das nun - durch einen scheinbar nichtigen Anlass - ins Wanken gerät. Plötzlich heißt es nicht mehr "Einer für Alle", sondern nur noch "Jeder gegen jeden". Im Verlauf des Stücks wird das weiße Bild zum Katalysator eines turbulenten Konfliktstrudels, der die Beziehungen der drei Männer, die zwischen Zorn, Enttäuschung, Karrierefrust, neuen Anhänglichkeiten und auseinander gedriftete Weltvorstellungen schwanken, in neuem Licht erscheinen lässt.

 

"Hochkarätige Schauspieler begeistern"

Thomas Hack, Augsburger Allgemeine Zeitung, 16.1.2017

 

 

 

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Montag, 12. März 2018 - 20:00 Uhr

 

Traumtheater SALOME

 

Die Magie der schönen Künste

Akrobatik - Tanz - Musik - Posie

 

Traumtheater von Harry Owens

 

Dort, wo sich Fantasie und Humor die Hand reichen, liegt das zauberhafte Reich von Altmeister Harry Owens, der mit seinem Traumtheater Salome seit 36 Jahren Groß und Klein in Staunen versetzt.

Mit den verschiedensten Kunstformen wie Akrobatik, Tanz und Jonglage präsentiert Owens immer wieder neue Variete`-Shows und -Talente aus aller Welt und entführt die Zuschauer in kunterbunte Traumwelten, in denen die Gesetze der Schwerkraft nicht zu gelten scheinen. Hier entsteht gerade noch ein magisches Gemälde aus Sand, dort verwandelt es sich bereits in ein ästhetisches Tanzczenario mit mehreren Artisten. Das Unmögkiche wird möglich und Träume verwandeln sich in ein großes poetisches und gleichsam amüsantes Bühnenspektakel - im Traumtheater Salome.

 

"Fazit des Abends: traumhaft unwirklich und wirklich wunderbar"

Ulrich Jaschek, Peiner Allgemeine Zeitung, 24.3.2014

 

"Auf Wiederträumen wurde am Ende in den Sand geschrieben. Langer Beifall, dann gingen die Zuschaer verzaubert nach Hause."

Brigitte Striehn, Ibbenbürener Volkszeitung, 22.3.2014

 

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Montag, 14. Mai 2018 - 20:00 Uhr

 

Aufguss - wellness-komödie

 

von Rene`Heinersdorff

Regie: Rene`Heinersdorff

Bühne: Tom Grasshof

Mit Hugo Egon Balder, Madeleine Niesche, Jeanette Biedermann, Rene`Heinersdorff, Jens Hajek

 

Ein spektakuläres Wochenende im topmodernen Wellnes-Hotel hatte Frauenheld Dieter (H. E. Balder) für seine Lebensgefährtin Mary (M. Niesche) geplant. Nicht geplant war allerdings das irrwitzige Durcheinander, das durch die anderen Hotelgäste entsteht. Mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse, bis seine so gut geplante Bademanteldiplomatie kurz vor dem Kollaps steht und niemand mehr weiß, wer was eigentlich will.

Durch einen neuen geheimnisvollen Saunagänger (J. Hajek) steigt die Temperatur deutlich und damit die Dialog-Doppeldeutigkeiten bis alles in dampfenden Nebelschwaden verschwindet......

 

Ein frech frivoles Pointenfeuerwerk der Zweideutigkeiten zündet der Autor in seiner Komödie, die in bester Bouleward-Manier das Publikum immer wieder aufs Neue auf falsche Fährten lockt.

 

"Das Publikum konnte nicht anders: Es wurden Tränen gelacht. Das lag auch an den Schauspielern, die mit punktgenauen Dialogen das Verwirrspiel auf die Spitze trieben und damit direkt auf die Lachmuskeln abzielten."

Sabine Geschwill, Rhein-Neckar-Zeitung, 22.2.2016

 

 

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Theater im Rampenlicht

Spielzeit

2016 / 2017

 

 

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 20:00 Uhr

 

Adieu und bis gleich Kriminalkomödie

 

von Isabelle Mergaul

Regie: Peter Lotschak

Bühnenbild: Tom Grasshof + Kostüme: Anja Saafan

Mit Anja Kruse, Andrea Frohn, Mark Kuhn, Rene' Toussaint

 

Gigi (Andrea Frohn) ist sooo verliebt, dass sie einwilligt, Barbara (Anja Kruse), die Ehefrau ihres Geliebten Jean Charles (Mark Kuhn), auf dessen Wunsch umzubringen. Damit sie beide mit Barbaras Geld ein sorgenfreies Leben führen können, muss sie vor dem Mord aber unbedingt den Zugangangscode vom Safe erfahren. Als sie einbricht, um den Killerauftrag auszuführen, hat Barbara - zu Gigis Überraschung - nichts dagegen umgebracht zu werden. Natürlich in dekorativer Pose für die Nachrufe in der Boulevardpresse. Wollte die berühmte Autorin doch sowieso gerade aus dem Leben scheiden, weil sie unter einer Schreibblockade leidet. Wie die Kriminalkomödie weitergeht und wie aus der Möchtegern-Killerin und beinahe Selbstmörderin sehr spezielle, geradezu mordsmäßige Freundinnen werden, darf hier natürlich noch nicht verraten werden.... Frech, witzig und sehr unterhaltsam ist das 2012 mit großem Erfolg in Paris uraufgeführte sprühende Komödien-Durcheinander mit den immer neuen, überraschenden Volten. Geschrieben hat es die bekannte französische Schriftstellerin (ausgezeichnet mit dem französischen Theater OSCAR, dem Ce'sar) und Schauspielerin Isabelle Mergault. Auf Tournee wird die Originalproduktion der deutsche Erstaufführung des Bonner Contra-Kreis-Theaters gezeigt.

 

Produktion: Contra-Kreis-Theater Bonn in Zusammenarbeit mit dem THEATER IM RATHAUS Essen

 

 

 

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Montag, 28. November 2016, 20:00 Uhr

 

Wir lieben und wissen nichts Schauspiel

von Moritz Rinke

Regie: Rüdiger Hentzschel

Bühnenbild: Marcus Ganser + Kostüme: Sandra Becker

Mit Helmut Zierl, Uwe Neumann, Elisabeth Degen, Teresa Weißbach, Sandrine Guiraud

 

Zwei Paare treffen sich zum berufsbedingten Wohnungstausch. Karrierefrau Hannah muss als Zen-Coach für Bankmanager nach Zürich; ihr Freund, der sensible Sebastian (H. Zierl), soll sie begleiten. In ihre Wohnung ziehen währenddessen die Tier-Physiotherapeutin Magdalena (T. Weißbach/ S.Guiraud) und ihr Mann Roman (U. Neumann). Der ist ein voll vernetzter Alles-im-Griff-Typ und das genaue Gegenteil von Sebastian, der an der modernen Welt verzweifelt, in der zwar alles miteinander vernetzt ist, die Entfernungen zwischen den Menschen aber immer größer werden. In Roman erkennt Sebastian auf Anhieb seinen Erzfeind - im Gegensatz zu Hannah, die Gefallen an seinen Macherqualitäten findet. Umgekehrt wird Magdalena von Sebastians Melancholie magisch angezogen. Rinkes temporeiche, amüsant geschliffene Dialoge machen Theaterbesucher und Theatermacher süchtig. Für seine Figuren, die er ebenso liebevoll wie gnadenlos zeichnet, ist der Abgrund immer nur einen Schritt entfernt.

 

"Unterhaltung der Extraklasse"

Nikolas Müller, Westfalen-Blatt 23.3.2015

 

 

Paraderolle für Helmut Zierl

Stück und Darsteller faszinierten bis zur letzten Minute....

Heidi Rabenhorst, Calenberger Zeitung 8.12.15

 

Produktio: EURO-STUDIO Landgraf

 

 

 

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Dienstag, 13. Dezember 2016, 20:00 Uhr

 

Irish Christmas X-Mas-Show

stimmumungsvolle irische Weihnacht

mit Musik, Gesang und Tanz

Direktion: Michael Carr

Künstlerische Leitung: Mary Millane

Bühne und Kostüme: Natalia Kornilova

 

Eine hinreißende Show mit Tanz, Gesang und irischer Musik gespielt auf typischen Instrumenten.

 

Auch zu Weihnachten ticken die Uhren in Irland anders als anderswo, gibt es dort doch so eigentümliche Festtagsbräuche wie die musikalischen Mummenschanz-Umzüge der mit fantasievollen Strohmasken und bunten Gewändern verkleideten Wrenboys, die obligatorische Kerze im Fenster oder das nächtkiche Guinness für Santa Claus. Weihnachten ist auf der Grünen Insel ein fröhliches, stimmungsvolles Fest in großer Familien- und Freundesrunde mit viel Musik, Tanz und Gesang, bei dem sowohl Türen als auch Herzen weit offenstehen.

Die Show bringt die irischen Festtagstraditionen mit viel Lebenslust zu uns und die virtuosen Musiker und Tänzer verzaubern das Publikum.

 

"Das fulminante Finale mit Tanz, Gesang und Musik beendet eine wunderschöne zweistündige Show. Stürmischer Applaus begleitete die Ateure auch lang nach den Zugaben von der Bühne."

Grit Storz, Peiner Zeitung, 23.12.15

 

Produktion: Ceol Chiarrai', Kerry, Irland

 

 

 

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Montag, 20. Februar 2017, 20:00 Uhr

 

Der letzte der feurigen Liebhaber Komödie

von Neil Simon * Regie: Ulrich Stark

Bühne: Zoltan Labas * Kostüme: Claudia Lindow

Mit Martin Lindow (GRIMME-Preisträger) i. d. Titelrolle, Sabine Kaack, Marie Anna Suttner

 

Barney Chasman (Martin Lindow), 47, Restaurantbesitzer und bislang treuer Langzeit-Ehemann, möchte sexuell endlich mal etwas erleben. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn beim dreifachen Seitensprungversuch geht so einiges schief. Möglicherweise ist der Schauplatz der von ihm geplanten Schäferstündchen ungünstig gewählt - entschließt sich Barney doch, die Wohnung seiner penibel ordentlichen Mutter zu nutzen. Möglicherweise liegt es aber auch an seiner unglücklichen Damenwahl, dass er nicht so recht zum Zuge kommt. Jedenfalls erleben die Zuschaer einen linkischen Verführungsversuch nach dem anderen und amüsieren sich prächtig, wenn sich Barney als allerletzter der feurigen Liebhaber erweist.

 

Neil Simons viel gespieltes, intelligentes Stück begeistert durch aberwitzige Dialoge, Situationskomik und genau jene Prise menschliche Tragik, die eine wirklich gute Komödie ausmacht.

Hauptdarsteller Martin Lindow, der in letzter Zeit auch als Telekom-Werbefamilienvater Walter Heins in TV- und youTube-Spots Furore macht, sieht Parallelen zwischen Barney und Walter Heins - vor allem, was deren Weltfremdheit, Schüchternheit, aber auch Leidenschaftlichkeit angeht.

 

Produktion: THEATER IM RATHAUS Essen/EURO-STUDIO Landgraf

 

 

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1514 bis 2017

500 Jahre Reformation

 

Mittwoch, 12. April 2017 * 20:00 Uhr

 

Martin Luther & Thomas Münzer oder die Einführung der Buchhaltung

Schauspiel

von Dieter Forte

Regie: Manfred Langner

(Intendant: Schauspielbühnen in Stuttgart)

Mit Karsten Klemm, Benjamin Kernen, Klaus Nierhoff u. a.

 

Seit Jakob Fugger bestimmen Finanzdynastien das Weltgeschehen

 

Dieter Forte: >Das Stück spielt von 1514 bis 1525. Dass die Bezüge auf unsere Zeit so klar und unübersehbar sind, hat mich selbst überrascht. Es bedurfte keiner Aktuallisierung. Es gibt anscheinend Konstellationen, die sich modellhaft wiederholen. Die Verkleidungen wechseln, die Machtstrukturen bleiben die gleichen.<

Es geht um Menschen im Netz der Macht. Es geht um wechselnde Allianzen und die Verflechtungen von Kirchengeschichte, Politik und Wirtschaftsgeschichte zur Zeit der Reformation. In spannenden Handklungssträngen stellt Forte Lebensstationen Luthers denen der Entscheidungsträger der Epoche (Kaiser, Pabst, Kurfürsten) gegenüber, die seine Lehre für ihre wirtschaftlichen und machtpolitische Ziele missbrauchen. Drahtzieher im Hintergrund ist Jakob Fugger, in dessen Bankgeschäfte alle eher mehr als weniger verstrickt sind.

"Martin Luther...", 1970 uraufgeführt, ist ein Paradebeispiel für den Siegeszug eines Stücks. Auf 40 Bühnen in zehn Ländern sorgte Fortes mit ebenso scharfsinnigem wie scharfzüngigem Humor geschriebenes Stück bei Zuschaern wie Kritikern für Furore.

ca. 14 Schauspieler spielen die ca. 27 Rollen

 

Produktion: Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus, und EURO-STUDIO Landgraf

 

 

 

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Donnerstag, 4. Mai 2017 * 20:00 Uhr

 

Im weißen Rössl Operette

von Hans Müller und Erik Charell

dem gleichnamigen Lustspiel von Oskar Blumenthal / Gustav Kadelburg

Künstlerische Leitung: Arnold Schrem

Gesangstexte: Robert Gilbert, Musik Ralph Benatzky u. a.

 

Regisseur Arnold Schrem präsentiert das "Rössl" als rasant-komödiantische Operetten-Show mit Kniff und Augenzwinkern: Zahlkellner Leopold liebt ,Rössl`-Wirtin Josepha. Doch die hat nur Augen für Rechtsanwalt Siedler. Der wiederum interessiert sich für Ottilie, Tochter des Trikotagefabrikanten Giesecke, die aus firmenpolitischen Gründen jedoch Siegesmund heiraten soll, den Spross des Konkurrenz-Unternehmens. Aber auch Siegemunds Herz ist vergeben, an Professorentochter Klärchen.

Mit beherzter kaiserlicher Intervention und viel ohrwurmträchtiger Musik von Benatzki, Stolz, Gilbert& Co. findet am Ende aber doch noch jedes Töpfchen sein Deckelchen. Denn es bewahrheitet sich: "Im Salzkammergut, da kamma gut lustig sein..."

 

 

Mit Ohrwürmern wie

"Im weißen Rössl am Wolfgangsee",

"Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist",

"Zuschau'n kann i net" u.v.m.

 

Produktion: EURO-STUDIO Landgraf / Wanderoper Brandenburg

 

 

 

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Theater im Rampenlicht

Spielzeit

2015 / 2016

 

 

Freitag, 25. September 2015, 20:00 Uhr

 

RUBBELDIEKATZ Komödie

nach dem gleichnamigen Film von Detlev Buck

mit Jan van Weyde, Christian Kühn, Oliver Geilhardt u.a.

Drehbuch: Detlev Buck, Anita Decker

Bühnenfassung: Gunnar Dressler - Tournee-Regie: Christian Kühn

Bühnenbild: Alexander Martynow - Kostüme: Denise Majer

 

Nach dem sensationellen Kinoerfolg ist die turbulente Komödie nun endlich auch auf der Theaterbühne zu sehen. Schauspieler Alex (Jan van Weyde) spricht für eine Hollywoodproduktion vor - dumm nur, dass es sich dabei um eine Frauenrolle handelt. Aber da Alex schon als Darsteller in "Charleys Tante" äußerst versiert im Tragen von Frauenkleidern ist, verwandelt er sich kurzerhand dank Pumps, Bluse und Perücke in Alexandra. Und die kann auf ganzer Linie überzeugen! Als er dann noch Sarah begegnet und sich Hals über Kopf verliebt, scheint seine Welt perfekt. Was Alex nicht weiß: Sarah spielt ausgerechnet in dem Film die Hauptrolle, für den er als Alexandra engagiert wurde. Am Set treffen nun beide aufeinander, und da es für Alex das Ende seiner Karriere bedeuten würde, darf der Schwindel auf keinen Fall auffliegen! Das Liebeschaos ist vorprogrammiert, denn Sarah schüttet Alexendra von ,Frau zu Frau, ihr Herz aus. Zu allem Überfluss verliebt sich dann auch noch der Regisseur in sie/ihn...Ist Alex Frau genug, seinen Mann zu stehen?

 

Mehr als 2,1 MIllionen Kinobesucher amüsierten sich über Matthias Schweighöfer als Alex(andra), und auch in der Bünenfassung von Gunnar Dreßler wird "RUBBELDIEKATZ" wieder ordentlich die Lachmuskeln strapazieren.

 

Produktion: Tournee-Theater THESPISKARREN i. ZUsammenarbeit m.d. Comödie Dresden

 

 

 

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Samstag, 17. Oktober 2015, 20:00 Uhr

 

Ziemlich beste Freunde Komödie

nach dem gleichnamigen Film von Eric Toledano und Olivier Nakache

Bühnenfassung: Gunnar Dreßler - Regie: Gerhard Hess

Ausstattung: Cornelia Brey - Mit Timothy Peach, Felix Frenken, Sara Spennemann und Michel Haebler

 

Der reiche, seit seinem Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe (T. Peach) hat genug vom Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und er sucht einen neuen Pfleger, denn auch der letzte hat es nicht lange bei ihm ausgehalten. Da schneit der freche Ex-Knacki Driss (F. Frenken) aus der Pariser Banlieue herein. Der respektlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit "ziemlich beste Freunde" - und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steife Entourage gehörig aufmischt. Umgekehrt eröffnet auch Philippe dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.

 

"Ziemlich beste Freunde" ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten - eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft. Aus dem gleichnamigen überaus erfolgreichen Kinofilm hat Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht. Auch auf der Bühne sind die liebevoll erzählten tragikomischen Ereignisse zum Publikumshit geworden.

 

Produktion: Theater im Rathaus Essen

 

 

 

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Montag, 14. Dezember 2015, 20:00 Uhr

 

Der Nussknacker Klassisches Ballett

nach dem Märchen "Nussknacker und Mausekönig"

von E. T. A. Hoffmann

Musik: Peter I. Tschaikowsky

Choreografie: Gheorghi Koftun nach Marius Petipa

Bühne und Kostüme: Natalia Kornilova

 

Tschaikowskys Balleett "Der Nussknacker" hat seit seiner Uraufführung 1892 in Sankt Petersburg den Rang des populärsten Balletts zur Weihnachtszeit für sich erobert. Kein Wunder - erzählt es doch von Weihnachtsfreuden und Geschenken, von Abenteuern und Träumen, die in der Weihnachtszeit wahr werden: Die Geschwister Klara und Fritz werden am Weihnachtsabend reich beschenkt. Doch auch der schönste Abend geht zu Ende. Um Mitternacht, als alles schläft und nur Klara vor Aufregung keine Ruhe finden kann, erwacht der Nussknacker, den sie von ihrem Lieblingsonkel Drosselmeier bekommen hat, zum Leben. Vor Klaras Augen kämpft er gegen eine Mäusehorde und den Mäusekönig an, nicht ohne selbst in Gefahr zu geraten. Klara eilt ihm zu Hilfe und kann ihn retten. Da verwandelt sich der Nussknacker in einen schönen Prinzen und lädt Klara ein ins Königreich der Süßigkeiten, wo ihr zu Ehren ein großes Fest gefeiert wird.

 

Tschaikowsky hat Kinderträume in Noten gesetzt. Fantasio lässt das Märchen in schönsten Dekorationen, prachtvollen Kostümen und perfektem Tanz aufleben.

Ein vorweihnachtliches Familien-Erlebnis.

 

Produktion: RUMÄNISCHES STAATSBALLETT Oleg Danovski FANTASIO

Tourneeleitung: KONZRTDIREKTION Landgraf

 

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Montag, 7. März 2016, 20:00 Uhr

 

Kiss me Kate Musical

Musik und Gesangstexte von Cole Porter

Libretto von Samuel und Bella Spewack

Deutsch von Günter Neumann

Neubearbeitung der Übersetzung: Peter Lund

Regie: Hardy Rudolz - Musikalische Leitung: Heiko Lippmann

 

Der zur Zeit wieder vielgespielte Musical-Klassiker mit unvergesslichen Hits wurde 2000/2001 am Broadway und in London jeweils als Beste Musical-Wiederaufnahme ausgezeichnet.

 

Immer das Theater mit dem Theater auf dem Theater!

Wenn sich auf und hinter der Bühne Rolle und Privates vermischen, sind Komplikationen vorprogrammiert. So geht es auch Fred Graham, dem Leiter einer finanziell angeschlagenen Theatergruppe. Mit einer musikalischen Version von Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" will es Fred noch einmal wissen. Dass er allerdings die Titelrolle der widerspenstigen Kate mit seiner Ex-Frau Lilli, dem ehemaligen Star der Truppe, besetzt hat, ist nicht unpikant - zumal er selbst den Frauenzähmer Petrucchio gibt und seine derzeitige Flamme Lois die zweitgrößte weibliche Rolle spielen lässt. Ziemlich schnell wird jedoch klar, dass es wieder heftig zwischen Lilli und Fred knistert. Für Turbulenzen sorgen zusätzlich eine fehlgeleitete Blumenlieferung und zwei Spielschulden eintreibende Gangster.

 

Dank Cole Porters eingängiger Evergreens, dank der unwiderstehlichen Tanznummern und quirlig-komischen Bühnenhandlung ist und bleibt "Kiss me, Kate" ein Dauerbrenner auf den Musicalbühnen dieser Welt, der nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt hat. Gespielt wird Peter Lunds Neufassung!

 

Produktion: EURO-STUDIO Landgraf

 

 

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Mittwoch, 13. April 2016

 

Wanja und Sonja und Mascha und Spike Schauspiel-Komödie

von Christopher Durang

Regie: Kay Neumann - Ausstattung: Monika Frenz

Mit Claudia Wenzel, Rüdiger Joswig u. a.

 

Es ist "eines der lustigsten Stücke und auch eines der klügsten" (New York Observer), das nicht umsonst zur Broadway-Sensation wurde. Durangs Bühnenknaller ist nicht nur ein Geschenk an die Zuschauer, sondern begeisterte auch die strengen New Yorker Theaterpreis-Juroren, die diese Mischung aus federleichtem Humor und melancholischen Momenten gleich fünf MAl als BESTES STÜCK 2013 auszeichneten.

 

Autor Durangs feines Gespür für szenische Dramatik beginnt schon mit dem Titel: Die Eltern von Wanja, Sonja und Mascha waren Fans des russischen Schriftstellers Anton Tschechow. Pech für die drei Kinder, die nun mit diesen bedeutungsschwangeren Namen nicht im Russland der vorletzten Jahrhundertwende, sondern im heutigen Amerika leben müssen. Mascha, die von Wanja und Sonja um ihr glamouröses Starsein beneidete Schauspielerin, kommt mit ihrem sehr jungen Liebhaber Spike zu Besuch und wirbelt an einem tumultigen Wochenende das Leben der Geschwister durcheinander. Bewundernswert ist, wie der Autor die Balance hält zwischen wunderbar leichten und gewichtigen Momenten.

 

Produktion: EURO-STUDIO Landgraf

 

 

 

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Dienstag, 3. Mai 2016

 

Frau Müller muss weg Komödie

von Lutz Hübner

Regie: Kay Neumann

Mitarbeit: Sara Nemitz - Ausstattung: Monika Frenz

Mit Gerit Kling/AndreaLüdke, Wolfgang Seidenberg, Claudia Rieschel, Katrin Filzen,

Thomas Martin, Iris Boss

 

Fünf Elternvertreter einer vierten Grundschulklasse möchten der Lehrerin Frau Müller (C.Rieschel) sagen, was sie von ihr halten: Nämlich NICHTS. Nur sie allein ist Schuld am miserablen Leistungsstand der Klasse. Deshalb heißt die Parole: Frau Müller muss weg. Und zwar so schnell wie möglich, damit die Kinder die Qualifikation fürs Gymnasium noch schaffen. Sachlich und fair soll das Gespräch geführt werden, aber schon nach kurzer Zeit spielt Objektivität kein Rolle mehr: Vorwürfe, Beleidigungen und Beschimpfungen bringen die Stimmung auf den Nullpunkt. Doch auch Frau Müllers Liste der Eltern- und Schüler-Defizite ist lang. Als die Eltern zufällig erfahren, dass die Leistungen der Kinder nicht so schlecht sind wie befürchtet, schwenken sie um: Frau Müller muss bleiben. Auch wenn sie gar nicht mehr will.

 

"Lutz Hübners Erfolgshit trifft den Nerv des Publikums. Die fernsehbekannten Schauspieler spielen einfach grandios. Die Inszenierung von Kay Neumann ist unterhaltsam und tiefgründig zugleich. Spontaner Szenenapplaus und Standing Ovations"

Elke Niedrighaus-Haasper, Neue Westfälisch, 20.09.2013

 

Produktion: EURO-STUDIO Landgraf

 

 

 

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Theater im Rampenlicht

Spielzeit

2014 / 2015

 

Mittwoch, 1. Oktober 2014 , 20:00 Uhr

 

Der dressierte Mann Komödie

von John von Düffel

nach "Der dressierte Mann" vo Esther Vilar

Regie Rene Heinersdorff

mit Karin Dor, Marianne Rogee, Martina Dähne Stephan Schleberger

 

Ausgerechnet am Abend, als Bastian sie mit einem selbst zubereiteten Candle-Light-Dinner plus Verlobungsring daheim erwartet, kommt Helen etwas später von der Arbeit. Der Chef hat ihr nämlich den Job als Chief Executive Officer angeboten, auf den Bastian selbst insgeheim spekuliert hat. Statt Romantik gibt es jetzt eine handfeste Beziehungskrise - welcher Mann erträgt es schon, wenn die Partnerin auf der Karriererleiter an ihm vorbeizieht? Da treten wie aus der Zauberkiste plötzlich ungebeten Bastians Mutter und seine Schwiegermutter auf den Plan. Die Radikalemanze und die Zahnarztgattin in dritter Ehe wissen beide, wie man Männer zu behandeln hat, allerdings auf ganz unterschiedliche Weise.

Gnadenlos pragmatisch entwickeln sie gemeinsam mit Helen die weibliche Strategie für das 21. Jahrhundert. Das Versuchskaninchen heißt Bastian, der zum dressierten Mann wird.

 

Ein großes Vergnügen! Jede Menge Spielfreude, Charme und Temperament. Begeisterter, langer Beifall.

Marielouise Scharf, Amberger Zeitung 25.09.2012

 

 

 

Freitag,31. Oktober 2014, 20:00 Uhr

 

Motown - Die Legende musikalische Begegnungen

Libretto: Mary Milane + Konzept: Ute Rickert

Bearbeitung: Stefanie Froer, Arrangements, Musikalische Einstudierung u. Leitung: Hans Kaul

Regie: Andrew Hunt

Mit David-M Johnson (DMJ), W:D: Michaels, T. Jackson u. a.

 

In den 1960er Jahren haben zwei Männer einen Traum: Martin Luther King und Berry Gordy. Der eine träumt vom Ende der Diskriminierung der Schwarzen, der andere von einer Musikfabrik, deren schwarze Interpreten einen Hit nach dem anderen produzieren. Beiden gelingt das Unglaubliche: Während Martin Luther King die Bürgerrechtsbewegung vorantreibt, gründet Gordy in Detroit das Plattenlbel "Motown".

Mit afroamerikanischen Künstlern wie Marvin Gaye, The Temptations, Diana Ross & the Supremes, The Jackson 5 und Stevie Wonder wird es zu dem erfolgreichsten Label der Welt. Der neu kreierte, unverwechselbare Klang bewegte Generationen zum Tanzen und brachte mit seinen Balladen Herzen zum Schmelzen.

"Motown" erzählt vom Aufstieg des Plattenlabels, dem Leben Berry Gordys und den Geschichten seiner Stars. Mit Top-Hits wie "Papa Was a Rolling Stone", "My Girl", "Stop! in the Name of Love" uvm.

 

"Mit ausgefeilten Chorographien heizt das Ensemle die Stimmung der Zuschauer an. Beim anschließenden Finale hält es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Der Applaus nimmt kein Ende."

Chistine Henze, Nordwest Zeitung, 28.09.2013

 

 

Donnerstag, 20. November 2014, 20:00 Uhr

 

Die Legende vom heiligen Trinker Schauspiel mit Musik

von Silvia Armbruster

nach der Novelle von Joseph Roth

Musik: Robert Merdzo, Redie: Silvia Armbruster

Mit Wolfgang Seidenberg, Ernst Konarek u. Lisa Wildmann

 

Andreas ist ein Trinker. Er lebt unter einer der vielen Brücken von Paris. Eines Abends bekommt er von einem gutgekleideten Herrn 200 Francs mit der Auflage, die Schulden an die klein Heilige Therese in St. Marie de Batignoles abzutragen. Ein Wunder! Von da an wird Andreas von Wundern geradezu heimgesucht. Hat er die 200 Francs versoffen oder mit Frauen verlebt, gelangt er wie durch ein Wunder immer wieder zur gleichen Summe, und immer wieder hat er den besten Willen, der kleinen Heiligen Therese seine Schulden zu erstatten. Doch nie gelingt es. Wie das bei Trinkern eben so ist. Bis sie schließlich selbst als himmelblaues Wunder zu ihm kommt und ihn erlöst. Ein Heiliger - der Trinker. Eine wunderbare tröstliche Geschichte.

 

"Getragen wurde der Abend von dem exellenten Schauspielertrio. in ausgeklügeltem Rollenwechsel zeigt das Ensemble in Silvia Armbrusters zauberhafte Inszenierung alles, was Roths Werk zum weltliterarischen Ereignis macht. langer Applaus."

A. Hein, Kronenzeitung (Wien) 5. 8. 2012

 

"Ein sehenswertes theatralisches Kleinod."

Armin Bauer Stuttgarter Nachrichtern 10. 10. 20

 

 

 

Dienstag, 3. Februar 2015, 20:00 Uhr

 

Auf und davon Komödie

von Peter Yeldham

Regie: Manfred Langner, Ausstattung: Barbara Krott

Mit Natalie O'Hara, Martine Schrey, Max Tidof, Susanne Theil, Axel Weidemann, Gideon Rapp

 

Wie kommt man mit wenig Aufwand in möglichst kurzer Zeit an möglichst viel Geld?

Josephine und Elisabeth, zwei auffallend attraktive Engländerinnen, reisen rund um den Globus und leben davon, gutsituierten und leichtgläubigen Herren auf nicht ganz legale Weise das Geld aus der Tasche zu ziehen. Als sie jedoch Charlie, einen attraktiven Newyorker Banker an der Angel haben, müssen sie feststellen, dass der sich nicht so leicht ausnehmen lässt. Stattdessen kommt es zu einer Partnerschaft, die sich nur anfangs auf das Geschäftliche beschränkt.

Doch nun stehen Josephine und Elisabeth vor einem neuen Problem: Wie teilt man sich einen Mann? Und wer macht sich schließlich mit wem "auf und davon" - oder auch nicht?

 

Der Australier Peter Yeldham ist einer der populärsten Film- und Fernsehautoren weltweit. "Auf und davon" gehört wie auch seine turbulente Komödie "Bleib wo Du bist, Liebling" mit Inszenierungen in den USA. Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Holland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Brasilien zu den meistgespielten Komödien der Welt

 

 

 

Mittwoch, 25. März 2015, 20:00 Uhr

 

Unbehandelt Paartherapie mit Musik

von Amina Gusner

Regie: Armina Gussner, Kostüme Inken Gussner

Mit Rüdiger Rudolph, Heike Trinker, Heiko Senst, Maximilian Nowka, Alice von Lindenau u.a.

 

Paartherapien sind nicht erst seit David Frankels Filmkomödie " Wie beim ersten Mal" (USA 2013) mit Meryl Streep und Tommy Lee Jones groß in Mode.

Auch Armina Gussner ließ sich vom herrlich-lustlosen Pärchen Streep/Jones inspirieren und stellt in ihrem neuestenn Liederabend die ewigen Fragen: "Gibt es ein (Liebes-) Leben nach der Heirat?" und "Wann hat die Liebe angefangen aufzuhören?"

In "Unbehandelt" sind es gleich zwei Paare, die sich Hilfe von Paartherapeut und Muttersöhnchen Rüdiger erwarten: Bei Wolfgang und Vera, beide Ende 50, ist nicht erst seit Auszug der Kinder die Luft raus: Sie will Nähe plus Gefühle, er lieber seine Ruhe. Ein unlösbares Dilemma.

Gabi und Frank - Mitte 40, seit zehn Jahren zusammen, ein Kind - haben dagegen ein anderes Problem. Er mag Sex, sie nicht! Also was tun, wenn die Ehe langsam zum durchgesessenen Bequem-Sofa wird?

Heiter und musikalisch stellen sich die zwei Pärchen und ihr Therapeut zu unsterblichen Hits, von zwei Musikern begleitet, dem größtem Menschheitsthema: der Liebe und ihrem Verfallsdatum.

 

 

 

Dienstag, 5. Mai 2015, 20:00 Uhr

 

Der Erfolg geht weiter

Nach den Heißen Zeiten wird's nun

 

HÖCHSTE ZEIT! Musical

von T.v.Blomberg, C.Gerlitz und K Wolff

Arragements: Carsten Gerlitz, Regie: Katja Wolff

Mit Angelika Mann u.a.

 

Seit mehr als drei Jahren begeistert das Wechseljahre-Musical "Heiße Zeiten" das Publikum. Höchste Zeit, die vier Damen in ein neues Abenteuer zu schicken: Jetzt wird geheiratet! Bei der Fortstzung des grandiosen Bühnenhits erwartet das Publikum nach bewährtem Rezept ein brüllend komischer Abend über vier Frauen im Hochzeitsrausch. Dass dabei nicht alles glatt geht, versteht sich von selbst! Denn zwischen Freudentränen und Panikattacken sehen sich Hausfrau, Karrierefrau, Vornehme und Junge vor die großen Fragen des menschlichen Miteinanders gestellt: Gibt es den perfekten Partner? Wie funktioniert ein gute Ehe? Und: Warum kann man sich auch nach zwanzig Jahren Beziehung nicht auf verbindliche Einkaufsregeln einigen? Im Übrigen sorgen ein zerrissenes Hochzeitskleid, ein verschwundener Bräutigam, lebende Hochzeitsgeschenke und jede Menge Champagner für viel Aufregung und Situationskomik.

 

Wieder begleitet eine Life-Band die vier Chaos-Ladys bei bösartig-witzig umgetexteten Hits der Pop- und Schlagerliteratur. Mit von der Partie ist erneut die bekannte Entertainerin, Sängerin und Schauspielerin Angelilka Mann, die als Hausfrau die Bühne rockt.

 

 

 

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Großartige Unterhaltung auf hohem Niveau

Vereinigung für Kunst und Wissenschaft veröffentlicht neuen Theaterspielplan für die Saison 2013 /2014:

ob mitreißende Revue, großes Schauspiel oder kurzweilige Komödie - der neue Spielplan verspricht anregende Theaterabende.

 

Gleich zu Beginn darf man sich auf Lokalmatador Thomas Glup freuen. In der Real-Satire "Beamte sind auch nur Menschen" erhält das Publikum einen humorvollen Einblick in die Arbeitswelt und das Gefühlsleben des "Homo beamticus". Der Theaterhit aus Essen, bei dem alle Vorstellungen ausverkauft waren, strapaziert in höchstem Maße die Lachmuskeln - ein Lachmarathon von einem Beamten über Beamte! 

Weiter geht es im November mit der Bühnenadaption von Ernest Hemingways

weltberühmter Erzählung "Der alte Mann und das Meer". Mit Live-Musik untermalt prägt sich die bewegende Geschichte des Fischers Santiago tief in die Gefühlswelt des Zuschauers. Horst Janson in der Titelrolle übertrifft sich selbst in seiner Interpretation des alten Mannes und scheint die ideale Besetzung für diese schwierige Rolle.

Lustig und schwungvoll geht es im Dezember weiter, wenn Ilja Richter in alter "Licht aus-Spot an Manier" zu seiner neuen Revue "Du kannst nicht immer 60 sein" einlädt. Zwei Bühnenkünstler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, hat ein Dispositionsfehler des Managements zufällig zusammen auf die Bühne gebracht. Doch keines der beiden Showalphatiere will weichen, so dass ein gemeinsames Bühnenprogramm aus dem Boden gestampft werden muss. Das Resultat ist ein Feuerwerk aus Sketch-ups, Rock, Pop und parodierender Comedy. Den musikalischen Untergrund dazu liefert eine Live-Band mit bekannten Hits, die das Sixty- und Seventy-Herz höher schlagen lassen!

Im Februar darf man sich auf Martin Lindow als Vincent in der Komödie "Der Vorname" freuen. Das Theaterdebüt der beiden Französischen TV- und Drehbuchprofis Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere wurde zu dem Erfolgshit in Paris. Während eines gemütlichen Beisammenseins mit Freunden beim Literaturprofessor Pierre und seiner Frau Elisabeth. Noch bevor seine hochschwangere Frau Anna eintrifft enthüllt Vincent den Freunden den geplanten Vornamen ihres ungeborenen Sohnes: Adolphe. Nach allgemeiner Fassungslosigkeit entwickelt sich eine heftige Diskussion darüber, ob man sein Kind denn so nennen darf...

Im März kommt ein echter Klassiker in die Rheinhausen-Halle. Das Schauspiel "Der kaukasische Kreidekreis" gehört neben der "Dreigroschenoper", "Leben des Galilei", und "Mutter Courage und ihre Kinder" zu den bekanntesten Werken von Berthold Brecht. An eine chinesiche Sage angelehnt beschäftigt sich das Stück mit dem Verhältnis von Recht, Gerechtigkeit und wahrem Besitz. 11 Schauspieler - u.a. Peter Bause und Hellena Büttner - verkörpern die ca. 70 Rollen des Stücks. Mit Ausnahme der Zentralfiguren hat schon Brecht in seiner Inszenierung die vielen Rollen durch Masken charakteresiert. Dieses Stilmittel wird in dieser Aufführung beibehalten.

Zum Abschluss der Saison geht es noch einmal richtig schwungvoll zu. Nach dem Erfolgsmusical "Heisse Zeiten" widmet sich das Musical "Mann über Bord - Eine musikalische MIDLIFE-KRISE" den Problemen der Männerwelt. Vier gestandene Freunde stellen sich ihren männlichen Be-und Empfindlichkeiten in Zeiten der virilen Krise und begeistern mit schwungvollen Rock- und Popsongs aus den 60ern bis heute, allesamt neu auf Deutsch getextet. Die Live-Band "Die Wathosen" begleitet publikumswirksam die männlichen Lebenskrisen. Die explosive Mischung aus Text, Musik und Tanz wird ein unvergessliches Spielplan-Highlight!

 

Abonnements können ab sofort gebucht werden beim Bezirksamt Rheinhausen, Zimmer 201, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg, Tel.: 02065 / 905 8423

 

27. April 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theater im Rampenlicht

 

Spielzeit 2013 /2014

 

Montag, 7. Oktober 2013 - 20:00 Uhr

Beamte sind auch nur Menschen

von Thomas Glup, Regie Tom Werner, Licht/Ton Christian Sandach

Mit Thomas Glup und Birgit Flamma

 

Gemeinhin gibt es Beamtenwitze wie Sand am Meer, richtig komisch wird es aber, wenn sie der Schauspieler, Moderator und Entertainer Thomas Glup erzählt.

In "Beamte sind auch nur Menschen" das er gemeinsam mit Birgit Flammabestreitet, ist Lachmuskelkater angesagt.Da wird die Bühne zum Büro, und das Publikum erhält einen humorvollen Einblick in die Arbeitswelt und das Gefühlsleben des "Homo beamticus".

 

Prädikat: Nicht verpassen!

"Thomas Glup spielt mit seiner ureigenen Portion Humor, die irgendwo zwischen Atze Schröder und Heinz Erhardt liegt - nur irgendwie besser"!

Melanie Hohmann, Stadtspiegel Essen, 1.9.2010

 

 

 

Freitag, 8. November 2013 - 20:00 Uhr

Der alte Mann und das Meer

nach der gleinahmigen Erzählung von Ernest Hemingway

Regie und Musikalische Leitung: Jens Hasselmann, Musik: die TONabnehmer

Mit Horst Janson, Marie-Luise Gunst u.a.

 

Der alte Fischer Santiago (Horst Janson) ist 84 Tage herausgefahren, ohne einen einzigen Fisch zu fangen. Als am 85. Tag ein riesiger Fisch anbeißt, verliert er diesen Fang seines Lebens wieder. Bis er den Hafen erreicht, haben Haie den Fisch gefressen, so dass nur noch das Skelett zurück bleibt. Es sind Geschichten wie diese, für die das Publikum das Theater liebt. In hypnotischen Bildern erzählt wecken sie tief bewegende Gefühle. Die Selbstgespräche des alten Fischers und seine Unterhaltungen mit dem jungen Manolo machen es leicht, das Werk, für das Hemingway 1953 den Pulitzer- und 1954 den Nobelpreis für Literatur erhielt, auf die Bühne zu bringen. Zusätzliche Erzählebenen entstehen durch die Live-Musik und Songs der Barfrau (Marie-Luise Gunst) in der Kneipe, in die der alte Mann und Manolo oft einkehren.

 

"Es gibt keinen besseren Schauspieler für diese Rolle als Horst Janson. Durch Mimik, Gestik und seine prägnante Stimme gewinnt er große Bühnenpräsenz und die Herzen der Zuschauer".

Holger Vonberg in der Ostseezeitung über die Uraufführung in Arkona am 2.8.2010

 

 

 

Montag, 2. Dezember 2013 - 20:00 Uhr

Du kannst nicht immer 60 sein

von Ilja Richter

Live-Band auf der Bühne, mit Ilja Richter, Kim Pfeiffer, Gideon Rapp u.a.

 

Ilja Richter hat ein neues Buch geschrieben, das er im Theater mit einer komisch-szenischen Lesung präsentieren will. Soweit, so gut - d. h. soweit, so nicht gut. Denn zeitgleich will ein berühmter Chanson / Comedy-Star auf derselben Bühne auftreten. Zwei Bühnenkünstler, die unterschiedlicher nicht sein könnten, hat ein Dispositionsfehler des Managements zufällig zusammengebracht. Das Problem: Keines der beiden Show-Alphatiere will weichen. Schnell wird der Abend für die bestellten Musiker und die junge Abendspielleiterin zu einer echten Herausforderung. Schließlich einigt man sich. Der Berufsjugendliche, der doch nur über seine mittlerweile 60 Jahre plaudern wollte, muss das zufällige Bühnengegenüber in seine Show einbauen. Die Abendspielleiterin wird zunehmend zur vermittelnden Therapeutin zwischen den beiden, die um die Gunst des Publikums konkurrieren.

 

Das Resultat ist ein Feuerwerk aus Sketch-ups, Rock, Pop und parodierender Comedy. Den musikalischen Untergrund dazu liefert eine Live-Band mit bekannten Hits, die das Sixty- und Seventy-Herz höher schlagen lassen.

Produktion: Theater im Rathaus Essen

 

 

 

 Donnerstag, 6. Februar 2014 - 20:00 Uhr

Der Vorname

von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere

Regie: Ulrich Stark,

Mit Martin Lindow, Julia Hansen, Benjamin Kernen, Anne Weinknecht u.a.

 

Ein gemütlicher Abend soll es werden beim Literaturprofessor Pierre (B. Kernen) und seiner Frau Elisabeth (A. Weinknecht). Außer Elisabeths Bruder Vincent (M. Lindow) und seiner schwangeren Frau Anna (J. Hansen) haben sie ihren besten Freund Claude eingeladen. Um für Stimmung zu sorgen, enthüllt Vincent den Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Allgemeine Fassungslosigkeit! Die Debatte um Die Frage, ob man sein Kind so nennen darf, lässt die Jugendfreunde wie Kampfhähne aufeinander losgehen. Restlos die Contenance verlieren alle, als Elisabeths und Vincents Mutter in einer Weise ins Spiel kommt, die niemand erwartet hätte...

Plastische Charaktere, Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen Gesellschaftskomödie treiben die Handlung voran, die bei aller Komik auch die Abgründe der Figuren spürbar macht. "Der Vorname" - ein Fest für Schauspieler wie Zuschauer.

 

"Solche Stücke locken das Publikumins Theater"

A. Heliot über die Pariser Uraufführung, Le Figaro Theatre

Produktin: Komödie im MARQUARDT Stuttgart

 

 

Samstag, 8. März 2014 - 20:00 Uhr

Der kaukasische Kreidekreis

von Berthold Brecht

Mitarbeit: Ruth Berlau, Musik: Paul Dessau

Regie: Peter Bause / Dirk Schröter

Mit Peter Bause, Hellena Büttner, Thomas Martin u.a.

 

Nach einem Staatsstreich wird der reiche Gouverneur hingerichtet. Sein Frau kann den Wirren der Revolution entkommen, ihren Sohn Michel lässt sie jedoch zurück. Die einfache Magd Grusche nimmt sich des Kindes an. Da auf den Nachkommen des verhassten Gouverneurs ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist, flieht sie mit dem Kind in die kaukasischen Berge. Um Michel zu legitimieren, heiratet Grusche einen vermeintlich todkranken Bauern. Doch bei Kriegsende erweist sich der Sterbenskranke als kerngesund. Als die Gouverneurswitwe ihren Sohn zurückfordert, um ihr Erbe zu sichern, kommt es zum heftigen Streit. Der Fall wird Azdak (Peter Bause), dem schlauen Dorfschreiber vorgetragen. Mit Hilfe eines dem salomonischen Urteil ähnlichen Tricks will der "Armeleuterichter" die wahre Mutter erkennen...

Mit Ausnahme der Zentralfiguren hat schon Brecht in seiner Inszenierung die vielen Rollen durch Masken charakterisiert. Dieses Stilmittel wird auch in dieser Aufführung beibehalten.

 

Vor der Aufführung wird es eine Einführung in dieses Theaterstück geben.

 

 

 

Freitag, 11. April 2014 - 20.00 Uhr

Mann über Bord - eine musikalische MIDLIFE KRISE

von Robert und Ulrike Brambeer

Regie: Matthias Freihof

Musikalische Leitung und Arrangements: Klaus Siebert

 

Nach dem Kult-Hit "Heisse Zeiten - Wechseljahre. Weiblich, 45plus - na und!?!" ist es nun an den Midlife-kriselnden Männern, das Publikum mit packenden Songs, mitreißenden Choreografien und schwankenden Testoteronspiegeln zu begeistern:

Beim alljährlichen Männer-Angel-Wochenende am Bodensee stellen sich vier Freunde ihren männlichen Be- und Empfindlichkeiten in Zeiten der virilen Krise. Was zum Beispiel tun, wenn man älter ist als der Vater der letzten Bettgespielin, die Haare statt auf dem Kopf nun in den Ohren sprießen und der Bierbauch zum hervorstechendsten Merkmal wird? Und überhaupt: Wer hat den größten Fisch? Auf diese und viele andere Fragen findet das Männer-Quartett aus Casanova, frustriertem Familienvater, Barbara-Streisand-Fan und Mega-Nerd ebenso überraschende wie witzige Antworten.

Zu bekannten Songs mit neuen deutschen Texten rockt die Live-Band "Die Wathosen" den Bootssteg.

 

27. April 2013

 

 

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Anspruchsvolle Unterhaltung und mitreißende Musicals

Vereinigung für Kunst und Wissenschaft in Duisburg Rheinhausen

veröffentlicht neuen Theaterspielplan - 2012 / 2013

Auch viele Puplikumslieblinge wieder zu Gast in der Rheinhausen-Halle

 

 

Mit einer gelungenen Mischung aus schwungvollen Musikshows, großem Schauspiel und vergnüglicher Komödie hat sich das Theater-Abo in der Rheinhausen-Halle einen festen Platz in der Puplikumsgunst geschaffen. In der neuen Saison soll der Erfolgskurs fortgesetzt werden. Viele Stars aus Film und Fernsehen sorgen für niveauvolle Unterhaltung und für manch einen amüsanten Theaterabend.

Den Saisonauftakt bildet ein großer Klassiker des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Thomas Mann. Am 6. Oktober treibt der unwiderstehlich verführerische Gauner Krull in "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" sein Unwesen und bietet mit seinen Kapriolen dem Zuschauer eine abwechslungsreiche und turbulente Vorstellung.

Weiter geht es am 20. November mit dem Stück "Blütenträume", bei dem wir u.a. Claudia Rieschel und Saskia Valencia sowie mehrere andere Damen und Herren mittleren bis höheren Alters zu einem Flirtkurs bei der Volkshochschule begleiten dürfen. Das charismatische Schauspiel von Lutz Hübner, dem meistgespielten deutschen Gegenwartsautor, erzählt mit Humor und Tiefgang, von Sehnsüchten und Verletzungen und davon, dass man mit 55plus noch lange nicht zum "alten Eisen" gehören muss.

In der Adventszeit dürfen sich die Theaterbesucher am 17. Dezember auf das Musical "A Christmas Casrol" nach dem Klassiker "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens freuen. Das Erfolgsteam Peter Müller, Laszlo Tolcsvay und Peter Müller Sziami schuf um die Geschichte von der Wandlung des Geizhalses "Scrooge" ein anrührendes, spannendes Stück Musiktheater voller prägnanter Bilder. Eingängige Melodien und packende, bezwingende Rhythmik machen die Sogwirkung des unterhaltsamen Familienmusicals aus.

Herzhaft gelacht werden darf am 18. Januar, wenn das Männerteam um Markus Majowski, Dietmar Pröll und Armin Dillenberger mit ihrem "Heimspiel" die Rheinhausen-Halle betreten. Drei Männer um die 50 ohne Job und Perspektive gründen ein Wohngemeinschaft und beschließen letztendlich, die WG zum Altenheim zu erklären und mit diesem Trick wohltätige Stiftungen abzuzocken......

Ähnlilch amüsant und turbulent geht es am 6. März weiter, wenn Fernsehstar Helmut Zierl sich in der Komödie "Die Wahrheit" in immer mehr Lügen verstrickt und dabei merken muss, dass er nicht der alleinige Meister des Bluffs und der Täuschung ist....

Für einen krönenden Abschluss der Saison sorgt am 24. April das Musical "Alexandra" mit Jasmin Wagner in der Titelrolle. In dem Musical von Erfolgsautor Michael Kunze über den steilen Aufstieg und jähen Tod der Sängerin sind all ihre legendären Hits wie z.B. "mein Freund der Baum", "Sehnsucht heißt ein altes Led der Taiga" "Illusionen" u.v.m., zu hören.

 

Abonnements können gebucht werden beim Bezirksamt Rheinhausen, Zimmer 206, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg, Tel.: 02065 / 905 8245

 

 

 

THEATER IM RAMPENLICHT

 

Spielzeit 2012/2013

Samstag, 6. Oktober 2012 - 20:00 Uhr

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

 

Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann

Regie: Katja Wolff, Bühnenbild: Jan Freese 

Mit Friedrich Witte in der Titelrolle, Wolfgang Grindemann u.a.

 

Zu allen Zeiten haben Hochstapler die Menschen fasziniert. Felix (Friedrich Witte) ist festentschlossen, seinem Namen der ´Glückliche`alle Ehre zu machen. Nachdem er mit Geschick und Phantasie dem Militärdienst entkommen ist, bricht er nach Paris auf. Als charmanter Liftboy eines Nobelhotels (Wolfgang Grindemann als Rezeptionist u.a.) betört er die Gäste wie Vorgesetzte. Die Gattin eines reichen Fabrikanten (Astrid Strassburger) wirbt um seine Gunst, ein MIllionärstöchterchen erwählt ihn zu ihrem Traumprinzen und ein einsamer Lord (Michael Nowack) will ihn auf sein Schloss in Schottland mitnehmen. Unerwartet bietet sich Krull die Chance seines Lebens. Der Maquis de Venosta sucht einen Doppelgänger für eine Weltreise, weil er auf Befehl seiner Eltern Paris verlassen muss. Krull schlüpft in die Rolle des Marquis und lernt im Zug den liebenswerten Professor Kuckuck (Michael Nowack) kennen, der ihn in seine Villa in Lissabon einlädt..... 

 

 

 

 

Dienstag, 20. november 2012 - 20:00 Uhr

Blütenträume

Schauspiel in fünf Szenen von Lutz Hübner

Regie: Kay Neumann, Ausstattung: Günter Hellweg

Mit claudia Rieschel, Saskia Valencia, Michael Altmann, Antje Cornelissen, Hans-Peter Deppe, Renee Zalusky u.a.

 

Die wunderbare Inszenierung eines wunderbaren Stücks* Wolfsburger Allgemeine Zeitung 30.11.2010

Auf Hübner, den meistgespielten deutschen Gegenwartsautor, ist immer Verlass bei aktuellen Themen. Dieses Mal ist es die Generation ´55plus`. All ihren Mut haben sie zusammengenommen - vier alleinstehende Frauen und drei Männer, die sich für den "Flirtkurs" bei der Volkshochschule angemeldet haben. Liebevoll, mit Leichtigkeit und Tiefgang zeichnet Autor Hübner die Kursteilnehmer, wie sie mal forsch, mal schüchtern versuchen, die ersten Schritte aufeinander zu zu machen. "Herzhafte Lacher, Betroffenheit, Humor und Traurigkeit. All die Emotionen bot das hochkarätig besetzte Theaterensemble". ´Badisches Tageblatt, 13.12.2010`

Die Produktion lief einen Monat lang im Frankfurter Fritz Remond Theater am Zoo. Die Frankfurter Neue Presse schrieb: "Stück über das Älterwerden verjüngt die Zuschauer."

 

 

 

 

Montag, 17. Dezember 2012 - 20:00 Uhr

A Christmas Carol  Eine Weihnachtsgeschichte

Musical nach der Erzählung von Charles Dickens

Buch: Peter Müller, Liedtexte: Peter Müller Sziami, Musik: Laszio Tolcsvay,

Regie: Victor Nagy

Mit Andreas Pegler

 

Gibt es einen größeren Geizkragen als Scrooge (Andreeas Pegler)? An Weihnachten denkt er nur zähneknirschend daran, dass er seinem Gehilfen Cratchik (Lorant Nagy) einen Tag freigeben muss. Allein zu Hause erscheint Scrooge der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley (Csaba Körösi) und nimmt ihn mit auf eine zauberhafte Reise. Marley wird Scrooge einen Weihnachtsabend in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft zeigen. In der Vergangenheit erlebt er die wenigen schönen Stunden seiner Kindheit. In der Gegenwart sieht er als unsichtbarer Gast, wie liebevoll Cratchis Familie trotz Armut und Krankheit des kleinen Tim Weihnachten feiert.

Dann wird ihm gezeigt, wie Weihnachten in der Zukunft aussehen wird... Zutiefst betroffen wacht Scrooge auf, mit dem schnell gefassten Entschluss, sein Leben zu ändern!

Das Erfolgsteam Peter Müller, Laszio Tolcsvay, und Peter Müller Sziami schrieb ein anrührendes, spannendes Stück Musiktheater voller prägnanter Bilder. Eingängige Melodien und packende, bezwingende Rhythmik machen die Sogwirkung des unterhaltsamen Familienmusicals aus. Eine vorgezogene Weihnachtsbescherung.

 

 

 

Freitag,18. Januar 2013  _20:00 Uhr

Ein Heimspiel

Komödie von Charles Lewinsky

Regie: Horst Johanning

Mit Markus Majowski, Ditmar Pröll, Armin Dillenberger u.a.

 

Sie sind nicht gerade geborene Glückspilze: Maskenbildner Teddy (Dietmar Pröll), Journalist Scoop (Markus Majowski) und der ehemalige Mitarbeiter Des Sozialamtes Martin (Armin Dillenberger). Drei Männer um die 50 ohne Job und Perspektive. Um Miete zu sparen, gründen sie eine Wohngemeinschaft, aber das Geld reicht weder hinten noch vorne. Doch dann scheint die Lösung gefunden: sie beschließen, die WG zum Altenheim zu erklären und mit diesem Trick wohltätige Stiftungen abzuzocken. Auch der Kontrollbesuch eines Stiftungsmitglieds scheint kein Problem: schließlich war Teddy Maskenbildner! Sehr überzeugend schlüpfen die drei in die Rollen tattriger Greise. Auch Bardame Mäggi, die als Heimleiterin engagiert wird, macht ihre Sache phantastisch. Womit niemand rechnen konnte: die Liebe bringt alles durcheinander.

 

" Die vielen Doppeldeutigkeiten, der pointierte Sprachwitz und das amüsierte Spiel ließen die Inszenierung gelingen. Die Zuschauer waren begeistert und belohnten die Akteure mit Jubelrufen und einem tosenden Schlussapplaus."

Michael Duensing, Die Harke, 8.10.2011

 

 

 

 

Mittwoch, 6. März 2013  -  20:00 Uhr

Die Wahrheit

Komödie von Florian Zeller

Regie: Peter Lotschak

Mit Helmut Zierl, Karin Boyd, Uwe Neumann u. a.

 

Dass es bei dieser französischen Komödie mit dem Titel "Die Wahrheit" eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Michel (Helmut Zierl) hat es mit der Wahrheit noch nie sehr genau genommen.

Aber es gibt Tage, da haben Lügen sehr kurze Beine. Heute ist so ein Tag: Fassungslos sieht er sein kunstvolles Beziehungskartenhaus zusammenstürzen, in dem er sich mit Ehefrau (Karin Boyd) und Gelliebter (Susanne Berckhemer), ausgerechnet der Frau seines besten Freundes (Uwe Neumann), so genussvoll eingerichtet hat. Durch viele sehr komische Zufälle erfährt er, dass die drei anderen ebenbürtige Meister des Bluffs und der Täuschung sind. Wie es dem charmanten Schwerenöter weiter ergeht, darf hier natürlich nicht verraten werden.

 

"Modern, maliziös und pikant-charmant inszeniert Lotschak das ebenso amüsante wie tragische Stück. Michel wird von Helmut Zierl herausragend charakterisiert. Das Haus voll, das Stück intelligent, die Schauspieler brillant."

Marilouise Scharf, Amberger Zeitung, 12.01.1012

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April 2013  -  20:00 Uhr

Alexandra

Musical über das Leben der legendären Sängerin

Buch: Michael Kunze  Inszenierung Adelheit Müther

Musikalische Leitung: Dietmar Löffler

Mit Jasmin Wagner, Timothy Peach u. a.

 

Schon kurz nach ihrem schrecklichen Unfalltod kursierte das Gerücht, die 27-järige Sängerin Alexandra (Jasmin Wagner) wäre ermordet worden. Die genauen Umstände des Unfalls konnten jedoch nie geklärt werden. Die eindringlichen Warnungen ihrer letzten großen Liebe, Pierre Lafaire (Timothy Peach), nach Stasi-Unterlagen wohl ein CIA-Agent, schlug sie in den Wind - fühlte sie sich doch von ihm hintergangen, weil er schon verheiratet war. Im Musical sind viele ihrer legendären Hits zu hören, u.a. "Zigeunerjunge", "Mein Freund der Baum", "Sehnsucht heißt ein altes Lied der Taiga", "Schwarze Balalaika" u. v. m.

Michael Kunze ist nicht erst seit "Elisabeth", "Mozart", "Tanz der Vampire" ein Garant Für Musicalbestseller.

 

Uraufführung 15.10.2011 am Schlosspark Theater Berlin

Adelheid Müther hat nicht nur Alexandra, sprich Jasmin Wagner, hinreißend durch den Dschungel der Unterhaltungskunst geführt, sie hat in einem tollen, neutralen Dekorationsbild Ideen vermittelt, die dem Publikum das Mädchen mit der nasalierenden, dunklen Stimme sofort wieder in Erinnerung bringt.

Peter Bosse Spreeradio 16.10.2011

 

 

 

Spielzeit 2011/2012

 

 

 

Freitag, 30.09.2011

Arsen und Spitzenhäubchen

von Joseph Kesselring

mit Cordula Trantow, Veronika Faber u.a.

Kriminalkomödie 

 

In "Arsen und Spitzenhäubchen" einer der berühmtesten Kriminalkomödien aller Zeiten, besucht Mortimer Brewster (Sebastian Knözinger) seine liebenswerten Tanten Abby (Cordula Trantow) und Martha (Veronika Faber). Ihre Teestunden mit Quittenmarmelade, Keksen und selbst gemachtem Holunderwein sind berühmt. Der Pfarrer und die Polizisten genießen die Gegenwart der frommen und reizenden alten Damen, die sich liebevoll um ihre älteren Untermieter kümmern. Als Mortimer Unterlagen für seine bevorstehende Hochzeit sucht, stößt er auf das Geheimnis seiner Tanten, das ihm die Haare zu Berge stehen und fast den Verstand verlieren lässt. Und damit beginnen erst die turbulenten Missverständnisse und Verwicklungen.

Mit diesem 1941 uraufgeführten Broadwayhit, der auch auf deutschsprachigen Bühnen ein Dauerbrenner ist, gelangte Autor Kesselring zu Weltruhm. Die legendäre Verfilmung mit Cary Grant sicherte dem Stück einen ersten Platz in der Reihe der Komödienklassiker.

 

 

 

Dienstag, 08.11.2011

Die entfernte Stimme

von David Lindsay-Abaire

mit Susanne Uhlen, Carsten Klemm, Kristine Walther, Sabine Selle u.a.

Schauspiel

 

Seit dem Gewinn des Pulitzer-Preises 2007 und der Tony-Nominierung für das beste Stück ist die Bühnenkarriere des emotional berührenden Schauspiels "Die entfernte Stimme" nicht mehr aufzuhalten.

 

Das Stück von David Lindsay-Abaire, beginnt ganz harmlos, mit einem Schwatz zwischen Schwestern. Der Ton ist locker, fast boulevaresk. Doch schnell wird deutlich, wie brüchig die Normalität ist, in der sich jedes harmlose Gespräch als Minenfeld entpuppen kann. (Lippstädter Zeitung 27.02.2010)

 

Becca (Susanne Uhlen) und Howie (Carsten Klemm) trauern um ihren einzigen Sohn Danny, der von einem Auto überfahren wurde. Autor Lindsay-Abaire hat keine Tragödie geschrieben. "Als kluger Menschenbeobachter beleuchtet er auch die gewollt oder ungewollt komischen Seiten dieser Trauerarbeit, ohne an Tiefgang zu verlieren. Das ist eine Kunst."  (Lippstädter Zeitung 27.02.2010)

 

Die Eltern balancieren auf einem schmalen Grat und entwickeln sehr unterschiedliche Strategien, um mit dem Verlust fertig zu werden. "Und das ist das eigentliche Happy End."  (Buxtehuder Tageblatt 26.02.2010)

 

 

 

Mittwoch, 21.12.2011

Giselle

Klassisches Ballett

Musik: Adolphe Adam; Choreographie: Elisabeth Lux,

Calin Hantiu nach Coralli/Perrot/Petipa

Es tanzt das Rumänische Staatsballett FANTASIO - Oleg Danovski

 

Es ist eines der schönsten und romantischsten Handlungsballette der Ballettgeschichte.

In einem kleinen Dorf am Rhein liebt Wildhüter Hans das bildhübsche Bauernmädchen Giselle. Die hat aber nur Augen für einen Unbekannten, der sie fast täglich besucht. Es ist niemand anders als Herzog Albrecht. Um nicht erkannt zu werden, versteckt er vor dem Treffen mit Giselle seine verräterische Kleidung und den Degen mit seinem Wappen. Als der eifersüchtige Hans ihr erzählt, wer ihr Anbeter ist, und sie erfahren muss, dass er schon längst verlobt ist, stirbt sie - verzweifelt über den Betrug - an gebrochenem Herzen.

Der zweite Teil folgt einer geheimnisvollen volkstümlichen Sage.

 

 

 

Mittwoch, 25.01.2012

Oscar und Felix

von Neil Simon

mit Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister, Dietmar Pröll, Miriam Radovic, Katja Götz u.a.

Komödie

 

Nichts ist da, wo es sein sollte, in der Wohnung des Sportreporters Oscar (Leonard Lansink), denn dort herrscht kreatives Chaos. Jedenfalls war es so, bevor er Felix (Heinrich Schafmeister) bei sich aufnahm, der nach fünfjähriger Ehe von seiner Frau vor die Tür gesetzt wurde.

Seitdem ist nichts mehr so wie es war!

Auch nicht das kleinste Staubkörnchen hat noch eine Chance, denn Felix putzt mit Hingabe! Der Boden glänzt, die Wäsche ist nicht nur sauber sondern rein. Aus Oscars wöchentlichen Pokerrunden mit ungenießbaren Sandwichvariationen werden keimfreie Dinnerpartys. Und für das Rendezvous mit den zwei heißblütigen Spanierinnen aus dem oberen Stockwerk haben die beiden ganz unterschiedliche Pläne...

 

Die "Wilsberg" Protagonisten Lansink und Schafmeister strapzieren die Lachmuskeln der Zuschauer bis zum Äußersten.

Ein Theaterabend den man auf keinen Fall versäumen darf.

 

 

 

Sonntag, 18.03.2012

Todesfalle

von Ira Levin

mit Michael Lesch, Renee Zalusky, Marten Sand, Saskia Valencia u.a.

Thriller

 

Sensationelle 1793 Vorstellungen in vier Jahren! Das Publikum stürmte "Die Todesfalle", um den Thriller dessen unvorhersehbare Wendungen selbst ausgebuffteste Krimifans in Atem hielten, am Broadway zu sehen.

 

Starautor Sidney Bruhl (Michael Lesch) quält seit Jahren eine Schreibblockade. Als ihm Clifford (Marten Sand), ein ehemaliger Absolvent seines Schreibkurses, ein Stück schickt, erkennt er sofort: Das ist ein Meisterwerk. Zum Entsetzen seiner Frau will er den Verfasser ermorden, um den hitverdächtigen Krimi unter seinem eigenen Namen herauszubringen. Sein pervider Plan gerät jedoch durch das Auftauchen einer berühmten Wahrsagerin (Renee' Zaluski) außer Kontrolle. Sie prophezeit, dass einer der Dolche aus seiner berühmten Waffensammlung bald wieder benutzt wird und das Haus zur Todesfalle wird. Die Frage ist nur, für wen?

 

Der weltberühmte Autor Ira Levin schrieb nur sieben Romane in vier Jahrzehnten, die jedoch eine Gesammtauflage von 10 Millionen Exemplaren erreichten und fast alle wie - "Rosemaries Baby" - in Hollywood verfilmt wurden.

 

 

 

 

Montag, 23.04.2012

Heiße Zeiten Wechseljahre

(Ein musikalisches Hormonical von Tilmann v. Blomberg)

von Theater im Rathaus Essen, Euro Studio Landgraf

Schauspielerinnenquartett und weibliche Live Band

Musical

 

Frauen in den 40ern sind der Quotenschlager in Film und Fernsehen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Musicalbühne die Frauen in den besten Jahren für sich entdeckte.

Heiße Zeiten brechen in dem kultverdächtigen "Hormonical" an, wenn die Karrierefrau (Dagmar Hurtak-Beckmann), die Hausfrau (Angelika Mann), die Vornehme und die Junge am Flughafen aufeinandertreffen. Sie warten auf den Flug nach New York. Schwungvoll begleitet von vier Top Musikerinnen treffen sie von Hitzewellen über Botox und Konzentrationsschwäche zu legendären Evergreens der 70er bis 80er Jahre für jedes Wechseljahr-Symptom punktgenau den richtigen Ton: Unverblümt, schmeichelnd, zornig, schnippisch, sentimental oder frivol singen sie sich auf direktem Weg in die Herzen der weiblichen wie männlichen Zuschauer.

 

"Tolle Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Minute."

(Andreas Stolz, Wolfsburger Nachrichtungen, 27,09,2010) 

 

"Gelächter und Jubel ohne Ende. Standing Ovations."

(km, Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 28.09.2010)

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